Ein Erfahrungsbericht
Check-up im Unternehmen

Wir haben einen Blick hinter die Kulissen unserer Gesundheitstage geworfen. Aber was ist das eigentlich?
Wir bieten unseren Kund*innen Gesundheitstage oder auch Check-up-Days an. Hier werden direkt vor Ort im Unternehmen Vorsorgeuntersuchungen für die Mitarbeitenden angeboten. Dabei geht es um eine ausführliche Gesundheitsanamnese, Seh- und Hörtests und Blutentnahmen inkl. Tumormarker. Alles komplett freiwillig versteht sich. Aber gerade in der heutigen, schnelllebigen Zeit mit langen Wartezeiten für Arzttermine wird dieser Benefit gerne von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern angenommen.
Wichtig: Die Ergebnisse sind nur für die Mitarbeitenden einsehbar. Arbeitgebende haben keinen Zugriff auf die Gesundheitsdaten und Untersuchungsergebnisse. Auch die Ärzt*innen und medizinischen Fachangestellten müssen ihre ärztliche Schweigepflicht wahren.

Wieso Arbeitgeber*innen Gesundheitstage anbieten sollten?
Als Benefit für die Mitarbeitenden. Das ist naheliegend.
Dieses Angebot schafft aber auch Vertrauen und ermöglicht Mitarbeitenden z. B. ein Blutbild machen zu lassen, ohne extra einen externen Arzttermin zu buchen und ggf. in der Zeit auf der Arbeit zu fehlen.
Arbeitgebende zeigen mit diesem Angebot, dass ihnen die Gesundheit und das Wohl ihrer Mitarbeitenden am Herzen liegen, und sensibilisieren diese gleichzeitig für die Wichtigkeit der eigenen Gesundheit.
Mehr Infos zu unseren Leistungen wie Gesundheitstagen, Check-ups und BGF hier:
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Was haben wir gemacht?
Wer sind „wir“ überhaupt? Wir sind Sina und Josephin, beide Content- & SEO-Managerinnen aus dem Marketingteam der Arsipa-Gruppe. Beide schon ein paar Jahre dabei, aber haben im September zum ersten Mal selbst an einem Gesundheitstag der Arsipa-Gruppe teilgenommen.
Denn wie soll man sonst über etwas schreiben und Content produzieren, wenn man noch nie live dabei war, obwohl es doch so einfach ist?
Also haben wir uns dieses Mal zum Gesundheitstag angemeldet und dachten, wir berichten euch, wie`s war.
Josis Check-up
Es war ein Dienstag mitten im September und ich saß mit Sina zusammen im Großraumbüro unserer IT. Nicht an unseren üblichen Arbeitsplätzen, denn es war Gesundheitstag und wir hatten beide einen Termin zum „Check-up“ und arbeiteten dafür heute an einem anderen Standort.
Ein bekanntes Gesicht kam kurz nach der Mittagspause ins Büro und rief mich zu meinem Termin. Er führte mich zu unserem Meetingraum. Hier warteten schon zwei Frauen und ein Tisch voller medizinischer Geräte. Die kürzlich eingestellte medizinische Fachangestellte (MFA) und unsere leitende Betriebsärztin standen auf, begrüßten mich sehr herzlich und stellten sich vor. Denn intern werden die Untersuchungen auch dafür genutzt, die Abläufe in Ruhe zu überprüfen.
Aber weiter geht`s: Meine personenbezogenen Daten wie Name, Alter, Gewicht, Mailadresse wurden erfasst und ich bekam direkt ein Kärtchen mit Nutzername und Passwort, um in ein paar Tagen meine Ergebnisse einsehen zu können.
Es folgte eine Gesundheitsanamnese, bei der nach Vorerkrankungen, Auffälligkeiten oder Medikation gefragt wird. Und dann ging`s auch schon mit den Untersuchungen los. Erst wurden der Blutdruck und der Puls gemessen. Auch immer mit einer kurzen Erklärung, was die entsprechenden Werte aussagen. Ich erspare euch an dieser Stelle mal die Einzelheiten über genaue Ergebnisse, aber ich bin gesund, so viel kann ich euch verraten!
Es folgte ein Sehtest, den ich dank meiner Kontaktlinsen mit Bravour bestand, und ein Farbsehtest mithilfe von Ishihara-Tafeln. Danach noch fix ein Hörtest und ein Lungenfunktionstest (ich bin immer noch fasziniert, wie einfach sowas doch auch in normalen Büroräumen abzubilden ist).
Und dann waren wir auch schon bei der Blutentnahme für das Blutbild angelangt. Was genau hier bestimmt wird, hängt von dem jeweiligen Unternehmen und dem Labor ab. Fragt gerne vorher oder im Termin nach, was genau bestimmt wird.
Mit dem Pflaster auf dem Arm war ich dann auch schon fertig und verabschiedete mich von den beiden.
Das war also mein erster „Check-up“ und ich würd’s wieder tun! Oder sagen wir, ich werd`s auch wieder tun, wenn es das nächste Mal bei uns angeboten wird.
Meist dauert es ca. eine Woche, bis die Ergebnisse da sind. Wir konnten unsere schon drei Tage später online einsehen. Dafür mussten wir uns nur mit Hilfe unserer Zugangsdaten (die auf dem Kärtchen vom Anfang standen) im entsprechenden Portal einloggen. Hier können die Blutergebnisse, eine erklärende Legende zu den Ergebnissen, die Vitalwerte und Ergebnisse von Seh- und Hörtest eingesehen und heruntergeladen werden.
Eine Woche später hatte ich einen privaten Arzttermin. Dank des Check-ups musste dieser gar kein neues Blut abnehmen, sondern konnte die Blutwerte des Check-ups nehmen und war beeindruckt, dass dort sogar Tumormarker berücksichtigt wurden.
Und weil ein Erfahrungsbericht zu wenig wäre, haben wir auch noch den Erfahrungsbericht von Sina für euch! Keine Sorge, hier geht’s nicht nochmal um alles, denn Sina hat nur das Blutbild machen lassen. Und das, obwohl sie mir vorher wirklich oft erzählt hat, wie viel Angst sie vorm Blutabnehmen hat. Aber lest selbst:
Sinas Check-up
"Erzähl mir von deinem letzten Urlaub" ist der Satz, der mir von meinem Check-up noch am besten in Erinnerung geblieben ist. Und das nicht etwa, weil der Termin mir nicht ernst genug war oder ich unbedingt davon berichten wollte. Stattdessen ist der Grund viel simpler: Ich habe Angst vor Blutentnahmen, habe das kommuniziert und bin auf viel Verständnis und Professionalität gestoßen.
Aber erstmal von vorne.
Mein Check-up startete mit einem kurzen Kennenlernen. "Hallo, ich bin Maria, und wenn du einverstanden bist, führe ich heute deinen Check-up durch." - "Hi, ich bin Sina und arbeite im Marketing. Ich habe meine Kollegin Josi mitgebracht; ist es okay, wenn sie ein paar Fotos macht?!" Denn obwohl die medizinische Fachangestellte und ich für die gleiche Gruppe arbeiten, sind wir uns zuvor noch nie begegnet.
Dann ging es auch schon los: "Welche Untersuchungen sollen wir machen? Möchtest du alle oder nur ausgewählte?"
Für mich war vor allem die Blutentnahme mit großem Blutbild wichtig. Nährstoffe, Cholesterin, Tumormarker. Das alles einmal überprüfen zu lassen, kann ja nicht schlecht sein. Da gab es nur einen kleinen Haken: Blutabnahmen machen mir schon seit meiner Kindheit Angst. Warum? Das kann ich rational nicht erklären. Ich kann Blut sehen, habe kein Problem mit Impfungen, bin sogar tätowiert. Nur der kleine Pieks in die Armbeuge, der soll nicht so recht sein.
"Bist du nervös?" fragte Maria. Sie ist schon ihr ganzes Leben lang MFA. Offensichtlich hat sie ein Gespür dafür. "Ja, ich habe ein wenig Angst."
Aber Maria wusste ganz genau, was zu tun ist. Empathisch verwickelte sie mich in ein Gespräch über meinen letzten Urlaub und lenkte mich so von dem ab, was mir Sorgen bereitete. Und noch bevor ich über alle Highlights aus der portugiesischen Algarve berichten konnte, war das Pflaster auf meinem Arm. Keine Schmerzen, keine schlechte Erfahrung, nicht einmal ein blauer Fleck. Meine Blutwerte bekam ich schon wenige Tage später digital zur Verfügung gestellt. Und beim nächsten Check-up mache ich ganz sicher wieder mit!

Wir empfehlen: Wenn euer Unternehmen solche Möglichkeiten bietet, nehmt sie gerne an! Und wenn euer Unternehmen noch keine anbietet … vielleicht schlagt ihr das mal vor.
Bei Fragen sind wir jederzeit über unser Kontaktformular, Telefon oder per Mail erreichbar!